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Am 4. Juli 2010 haben extreme Nieder­schläge im Bereich Ditzingen/Gerlingen (bei Stuttgart, Baden-Württemberg) in kürzester Zeit schlimmste Schäden angerichtet. Dies war nach 2009 bereits das zweite extreme Niederschlagsereignis in kurzer Folge. Die sint­flut­artigen Regengüsse und ihre Folgen stellten auch große An­for­derungen an die Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW. Zahlreiche Keller und Tiefgaragen liefen voll, dies häufig direkt durch das ablaufende Regenwasser, aber natürlich auch durch die in Folge deutlich anschwellende Glems. Die Schäden beliefen sich auf viele Millionen Euro.

In der Folge wurden für das gesamte Einzugsgebiet mit großem Aufwand Starkregengefahrenkarten erstellt und der Öffentlichkeit präsentiert. Die Karten der 8 Glemskommunen waren die ersten derartig veröffentlichten Karten in Deutschland. Ziel war und ist, neben der Sensibilisierung für die Gefahren auch Informationen und Ideen zu einer besseren Vorsorge bereitzustellen.

Mit der Überarbeitung der Webseite in 2019 wurde die Seite auch für alle interessierten Kommunen verfügbar, die Ihre Starkregengefahrenkarten der Öffentlichkeit zugänglich machen wollen.

Wir setzen bei dieser Karte modernste Visualisierungstechniken ein, die über das übliche hinausgehen. Zum einen bieten wir Ihnen die Möglichkeit sich an den Inhalten der Seite zu beteiligen, zum anderen setzen wir auf dynamische Darstellungen statt auf statische Karten – schließlich ist ein Starkregenereignis ein sehr dynamischer Vorgang.

Nicht zuletzt ist diese Plattform ein wichtiger Baustein im Risikomanagementprozess der beteiligten Kommunen.
Indem Sie mitmachen, Ihre Beiträge und Erfahrungen mit anderen teilen und die erhaltenen Informationen weitergeben, steigt das Risikobewusstsein und damit sinkt das Risiko.